Einen Hund aus dem Tierheim ?

Für mich steht fest, nur einen "nicht mehr gewollten" Tierheimhund, denn jeder Hund hat eine 2. oder 3. Chance verdient. Ich war auch selbst einige Zeit in einem Tierheim tätig und habe somit Einblicke in den Alltag erhalten. Es gibt auch Welpen im Tierheim/Tierschutz, die gegen eine Abgabegebühr adoptiert werden können und immer noch weniger kosten als bei den meisten Züchtern. 

Außerdem kann man sich den Hund ansehen und sein Verhalten erfragen, auch gesundheitlich werden sie überprüft. Oft werden die Hunde abgegeben, weil sie nicht mehr "funktionieren" - tja, es sind Lebewesen wie wir und verhalten sich auch nicht immer so, wie wir es haben wollen......aber dann muß man sie respekt- und liebevoll in die "richtige" Richtung umerziehen und sie nicht ins Tierheim "abschieben", weil sie sich falsch verhalten haben, oder langweilig geworden sind, oder weil sie alt und krank werden und nicht mehr richtig sehen oder hören können.

Sehr viele Hunde wurden abgegeben, weil man sich nicht mit ihnen sinnvoll beschäftigt hat und wenig bis gar nicht erzogen worden sind.

Zudem sind Hunde die treuesten Tiere, die es gibt !! Und wenn der Mensch einen Fehler macht, dann sind sie trotzdem loyal und hauen nicht einfach ab, um sich eine andere Familie zu suchen.

Oftmals hatte ich den Eindruck, daß die Menschen immer mehr abstumpfen, leicht genervt sind oder auch keine Empathie mehr haben, denen es einfach egal ist, was mit ihren Vierbeiner passiert und lassen sie leiden. Hunde wissen nicht, warum sie "abgeschoben" wurden und viele, denen es vorher gut ging, warten tagelang, wochenlang, monatelang auf "ihre" Menschen, daß sie wieder zurückkommen und sie nach Hause holen. Für die Hunde, die mißhandelt worden sind, ist das Tierheim eine neue Chance.

Jeder Hund, der erfolgreich in einer neuen tierliebe Familie vermittelt ist, wird wieder neu aufleben, so wie ich es bei meinen beiden eigenen Hunden miterlebt habe und dann auch ihre Dankbarkeit zeigen !!

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Aber man sollte nicht nur nach Aussehen seinen Hund wählen, sondern sich mit Wesenszügen und Charaktereigenschaften "seiner" Rasse oder Rassenmischling auseinandersetzen, denn es liegt in ihren Genen, die Jahrzehntelang herausgezüchtet worden sind, weil sie eben bestimmten Zwecken dienten: als Jagdbegleiter, Rinderherden bewachen, Lastenschlitten ziehen und weitere.......

 

Es weltweit über 450 anerkannte Hunderassen, die man gar nicht alle kennt, aber in Gruppen aufgeteilt werden.

  1. Gruppe: Hüte- und Treibhunde
  2. Gruppe: Pinscher, Schnauzer, Molosser und Sennenhunde
  3. Gruppe: Terrier
  4. Gruppe: Dachshunde
  5. Gruppe: Spitze und Hunde vom Urtyp
  6. Gruppe: Lauf- und Schweißhunde
  7. Gruppe: Vorstehhunde
  8. Gruppe: Apportier- , Stöber- und Wasserhunde
  9. Gruppe: Gesellschafts- und Begleithunde
  10. Gruppe: Windhunde

Die Hunderassen jeder Gruppe unterscheiden sich beachtlich, ansonsten sind Probleme vorprogrammiert, welche nicht immer nur durch Erziehung minimiert werden können. Man sollte sie ihrern Ansprüchen entsprechend auslasten. Manche Rassen (z.B. Begleithunde) sind leichter zu führen, als Andere (z.B. Herdenschutzhunde). Es gibt aber auch bewegungsfreudigere oder ruhigere Rassen.

 


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